DiVEx
Diversitätssensibel in Virtual reality Experimentieren
In Kooperation mit der CAU und gefördert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre wird das Potenzial von Digitalisierung und Kontextualisierung genutzt, um unter Einbezug von Lernenden und Lehrenden diversitätssensible Lehr-Lern-Materialen für chemische Laborpraktika zu entwickeln.
Projektdaten
| Forschungslinien | Forschungslinie Professionelle Kompetenz und professionsbezogenes Lernen von Lehrkräften | ||
| Abteilungen | Didaktik der Chemie | ||
| Laufzeit | 1.4.2024–31.3.2028 | ||
| Status | laufend | ||
| Beteiligte am IPN | Leander Hagen Mecklenburg, Prof. Dr. Dr. h.c. Ilka Parchmann, Maximilian Traub | ||
Diversitätssensibel in Virtual Reality Experimentieren (DiVEx)
Das Projekt DiVEx entwickelt diversitätssensible Lehr- und Lernmaterialien für das anorganisch-chemische Erstsemesterpraktikum. Ziel ist es, Studierenden mit unterschiedlichen Vorerfahrungen, Studienprofilen und Lernvoraussetzungen einen erfolgreichen Einstieg in chemische Denk- und Arbeitsweisen zu ermöglichen.
Im Fokus stehen zwei Ansätze:
- Digitalisierung: Entwicklung eines immersiven VR-Labors, in dem Studierende typische Arbeitsweisen sicher und flexibel vorbereitend erproben können. Dadurch sollen Motivation, Selbstwirksamkeit und der Zugang zum Labor gestärkt werden.
- Kontextualisierung: Entwicklung differenzierter Praktikumsskripte mit berufsfeldbezogenen Kontexten, die individuelle Interessen und verschiedene Studienprofile berücksichtigen.
Die Materialien werden in Zusammenarbeit von Studierenden, Fachwissenschaftler*innen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Fachdidaktiker*innen des Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik entwickelt und empirisch evaluiert. Langfristig sollen die Materialien als OER veröffentlicht und auch in anderen naturwissenschaftlichen Studiengängen nutzbar gemacht werden.
Projektleiterin des Projekts DiVEx ist Prof.Dr. Stefanie Lenzer geleitet, die an der Universität Marburg tätig ist.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website der CAU unter diesem Link.