Heidrun Petersen
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Science Comes to Town auf einen Blick
- Über 1.000 Veranstaltungen machen Forschung für alle erlebbar – von Mitmachangeboten für Jung und Alt über Pop-Up Science und Wissenschaftsbühnen bis zu internationalen Konferenzen.
- Aktionsjahr: 2026
- Beteiligte Städte: Kiel, Brest, Split
- Partner: 72 Institutionen aus Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft
- Highlights: der European Union Contest for Young Scientists (EUCYS), gemeinsame länderübergreifende Formate wie ein Science Battle, die Kinderuni oder das Co-Creation-Projekt und vieles mehr.
Science Comes to Town (SCTT) ist eine europaweite Initiative, die 2026 Wissenschaft in den Städten Kiel, Brest und Split über ein ganzes Jahr hinweg sichtbar und erlebbar macht. Das Projekt ist Teil des EU-geförderten Programms UNITES und vereint über 70 Partnerinstitutionen aus Wissenschaft, Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft.
Ziel von SCTT ist es, den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu stärken – durch über 1.000 Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen: von Schüler*innen über Studierende und Lehrkräfte bis hin zu Bürger*innen, Entscheidungsträger*innen und Wissenschaftler*innen selbst.
Die Initiative verfolgt dabei drei übergeordnete Ziele:
das Vertrauen in Wissenschaft zu fördern und ihre gesellschaftliche Verantwortung zu stärken,
Innovation und Transfer zwischen Forschung, Talenten und Start-ups zu unterstützen,
sowie wissenschaftsbasierte Politik zu fördern – etwa durch Reallabore und Policy Briefs.
Thematisch widmet sich Science Comes to Town fünf großen Bereichen:
Meer & Wasser, Gesundheit & Wohlbefinden, Talente, Kulturelles Erbe sowie Nachhaltigkeit & Europa. Gemeinsam bilden sie den Rahmen für vielfältige wissenschaftliche und gesellschaftliche Begegnungen in Kiel und darüber hinaus.
Durch partizipative Formate entstehen neue Möglichkeiten, selbst zu forschen und Wissenschaft unmittelbar zu erleben – im Stadtbild ebenso wie zum Beispiel bei der Veranstaltung EUCYS, die die Gewinner*innen der nationalen MINT-Nachwuchswettbewerbe – hierzulande „Jugend forscht“ – aus ganz Europa in Kiel zusammenbringt.
Als Bildungsforschungseinrichtung bringt das IPN seine Expertise in die Entwicklung und Umsetzung von Formaten ein, die Wissenschaft auf unterschiedliche Zielgruppen abstimmen – von Schulen über Lehrkräftefortbildungen bis hin zu Fachveranstaltungen für Forschende.
Im Rahmen von Science Comes to Town engagiert sich das IPN als einer der Partnereinrichtungen in verschiedenen Projekten und mit eigenen Veranstaltungen. So hat es beispielsweise mit der Kieler Forschungswerkstatt das bereits im Jahr 2025 gestartete Co-Creation Projekt unterstützt. Bürger*innen aus Kiel und der Region waren hier eingeladen, ihre eigenen Forschungsfragen und -projekte zu entwickeln. Aus den eingegangenen Einreichungen hat eine Fachjury im Dezember Projekte ausgewählt, die im SCTT-Jahr gemeinsam mit Wissenschaftler*innen umgesetzt werden.
Im Herbst 2026 organisiert die Kieler Forschungswerkstatt zudem drei Vorlesungen der Kinderuni im Audimax der Kieler Universität. Das beliebte Format für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren findet an insgesamt sechs Terminen zeitgleich in allen drei SCTT-Städten statt. Den Auftakt in Kiel macht im Januar Professorin Katrin Mahlkow-Nerge aus dem Fachbereich Nachhaltige Agrarwirtschaft der HAW Kiel mit dem Vortrag „Das Wesen der Kuh – Kühe besser verstehen“. Weitere Termine folgen am 18. Februar und 18. März jeweils von 14:30 bis 15:30 Uhr ebenfalls an der HAW Kiel. Von Oktober bis Dezember geht es dann auf dem CAU-Campus weiter.
Weitere Informationen gibt es auf der Website der Kieler Forschungswerkstatt: https://www.forschungs-werkstatt.de/aktuelles/jetzt-anmelden-kinderuni-2026/
Das IPN beteiligt sich an der europaweiten Initiative Science Comes to Town 2026 der Städte Kiel, Brest und Split mit Veranstaltungsformaten u.a. für Schulen, Lehrkräftefortbildungen oder Fachveranstaltungen für Forschende mit dem Ziel, den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu stärken.
Über das Jahr hinweg finden aber noch zahlreiche weitere Veranstaltungen in der KielRegion statt. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen mit IPN-Beteiligung wird auf unserer Veranstaltungsseite fortlaufend ergänzt, sobald die Termine feststehen. Diese Veranstaltungsseite finden Sie unter: https://www.leibniz-ipn.de/de/das-ipn/aktuelles/veranstaltungen/sctt-2026
Eine Übersicht über alle geplanten Veranstaltungen finden Sie im europaweiten Veranstaltungskalender auf der offiziellen Projektseite von Science Comes to Town:
Zum Veranstaltungskalender auf https://sciencecomestotown.eu/de/events
Science Comes to Town lebt vom Mitmachen und Mitgestalten.
Ob als Schüler*in, Lehrkraft, Student*in, Forschender oder interessierte*r Bürger*in – alle sind eingeladen, Wissenschaft in ihren vielen Facetten kennenzulernen und selbst Teil davon zu werden.
Wer mehr über die Beteiligung des IPN erfahren oder eine eigene Projektidee hat, kann sich gerne an uns wenden:
Kontakt:
Alle Informationen gibt es auf der internationalen Projektseite: www.sciencecomestotown.eu
und auf der Projektseite von Science Comes to Kiel: www.wissenschafftzukunft-kiel.de/de/science_comes_to_town

2026 erwartet Kiel, Brest und Split ein Jahr voller Wissenschaft: Das EU-geförderte internationale Projekt Science Comes to Town bringt Festivals, Mitmachaktionen, Workshops und Beteiligungsformate in die Städte und Regionen. Bürger*innen können sich auf ein abwechslungsreiches Jahresprogramm freuen, das Neugier weckt und Lust auf Wissenschaft macht. Geleitet wird das Projekt gemeinsam von der KielRegion und der Landeshauptstadt Kiel. Die Projektkoordination verantwortet das EU-Office der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Das Projekt Science Comes to Town ist gefördert durch die Europäische Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen liegen ausschließlich in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der European Research Executive Agency wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für diese verantwortlich gemacht werden.