Olaf Köller im Interview zu den aktuellen PISA-Ergebnissen

Die 15-jährigen Jugendlichen in Deutschland haben in der aktuellen PISA-Runde so schlecht wie noch nie seit Beginn der Erhebungen abgeschnitten. Die Ergebnisse wurden gestern in der Bundespressekonferenz vorgestellt. Die aktuellen Leistungen der Jugendlichen liegen noch unter denen aus der ersten PISA-Studie im Jahr 2000. Nach dem damaligen „PISA-Schock“ hatte sich Deutschland zunächst verbessern und auf gutem Niveau halten können. Seit rund zehn Jahren lassen die Leistungen aber nach. Neben sinkender Basiskompetenzen bei den 15-Jährigen ist der Zusammenhang zwischen den Kompetenzen der Jugendlichen und dem sozioökonomischen Status ihrer Familien noch ausgeprägter als in den vorhergehenden Studien. Im Interview mit Ingo Zamperoni ordnet Prof. Dr. Olaf Köller, Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des IPN und Vorstandsmitglied des Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien, die Ergebnisse ein.