Große Erfolge im BundesUmweltWettbewerb: Zwei Hauptpreise und 12 Sonderpreise vergeben

Im 36. BundesUmweltWettbewerb (BUW) wurden die besten Projekte am 19. September im Klimahaus Bremerhaven ausgezeichnet. Zwei Hauptpreise und 12 Sonderpreise gingen an Jugendliche und junge Erwachsene aus dem In- und Ausland.

Beim 36. BundesUmweltWettbewerb (BUW) sind die besten Projekte für ihr Engagement für Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet worden. Die feierliche Preisverleihung fand am 19. September 2026 im Klimahaus Bremerhaven statt. Insgesamt wurden zwei Hauptpreise – die höchste Preiskategorie des Wettbewerbs – sowie 12 Sonderpreise vergeben.

Die Hauptpreise gingen an Projekte aus Baden-Württemberg und Bayern. Die 12 Sonderpreise erhielten Teilnehmer*innen aus Baden-Württemberg (2), Bayern (2), Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt (4), Thüringen sowie zwei Schüler von einer Deutschen Auslandsschule in der Türkei.

Überreicht wurden die Preise von Prof. Dr. Gunnar Friege, Vorsitzender der Wettbewerbsjury BUW I, und Prof. Dr. Gerrit Schüürmann, Vorsitzender der Wettbewerbsjury BUW II. Den Festvortrag hielt Dr. Susanne Nawrath, Diplom-Geophysikerin und Bereichsleiterin Ausstellungs- und Programmentwicklung am Klimahaus Bremerhaven. Die Begrüßungsworte sprach Prof. Dr. Hauke Hilz, Stadtrat und Dezernent für Schule und Kultur der Stadt Bremerhaven.

Preisträger*innen der besten Projekte nach der Preisvergabe im 36. BundesUmweltWettbewerb im Klimahaus Bremerhaven.
Preisträger*innen der besten Projekte nach der Preisvergabe im 36. BundesUmweltWettbewerb im Klimahaus Bremerhaven.

Mehr als 760 Jugendliche beteiligten sich

Für die 36. BUW-Runde wurden insgesamt 371 Projektarbeiten von 762 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 20 Jahren eingereicht. Damit verzeichnete der Wettbewerb die zweithöchste Zahl an Projektarbeiten seit seinem Bestehen.

Die eingereichten Projekte beschäftigten sich mit vielfältigen aktuellen Fragen rund um Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Themen waren unter anderem Ressourceneinsparung, die Nutzung alternativer Energieressourcen sowie der Arten- und Gewässerschutz. Die Projekte zeigen, wie junge Menschen wissenschaftliche Fragestellungen aufgreifen und mit Kreativität und Engagement nach Lösungen für konkrete Umweltprobleme suchen.

Neben den Haupt- und Sonderpreisen vergaben die BUW-Jurys in diesem Jahr insgesamt 20 Förderpreise. Damit wurde der bisherige Rekord aus dem vergangenen Jahr um zwei weitere Förderpreise übertroffen.

Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Projekten und zur 36. BUW-Runde finden sich in der aktuellen BUW-Pressemappe 2025/2026.

Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln

Der jährlich ausgeschriebene BundesUmweltWettbewerb zeichnet Schüler*innen sowie junge Erwachsene aus, die mit ihren Projekten Ursachen von Umweltproblemen auf den Grund gehen und diesen Problemen mit Kreativität und Engagement gemäß dem Wettbewerbsmotto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ entgegentreten.

Der BUW wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik organisiert und durchgeführt. Der Wettbewerb wird von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlen.

Das Engagement der BUW-Jurymitglieder und der Wettbewerbsbeauftragten in den Bundesländern sowie der Wettbewerbsfördernden hat maßgeblich zum Erfolg des diesjährigen Wettbewerbs beitragen – herzlichen Dank dafür! Informationen zur BUW-Jury, zu den BUW-Landesbeauftragten sowie zu den Förderern des Wettbewerbs sind auf der BUW-Webseite zu finden unter https://www.scienceolympiaden.de/buw.

Kontakt am IPN:
Dr. Marc Eckhardt
Wettbewerbsleiter BundesUmweltWettbewerb
eckhardt@leibniz-ipn.de