Zur Bedeutung der sozialen Herkunft für Geschlechterunterschiede im Bildungserfolg
Artikel in Fachzeitschrift › Forschung › begutachtet
Publikationsdaten
| Von | Josefine Lühe, Michael Becker, Marko Neumann, Kai Maaz |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erschienen in | Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 37(4) |
| Seiten | 416-436 |
| Herausgeber (Verlag) | Beltz Juventa |
| ISSN | 1436-1957, 0720-4361 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht – 2017 |
Geschlechterunterschiede im Bildungserfolg werden vielfach berichtet. Obwohl es Hinweise darauf gibt, dass sich diese nicht unabhängig von der sozialen Herkunft vollziehen, wurde eine Wechselwirkung in quantitativen Arbeiten bisher nur unzureichend untersucht. Anhand einer repräsentativen Stichprobe für Viertklässler in Deutschland (N = 5240) wird analysiert, ob die Wirkung der Geschlechtszugehörigkeit auf den Bildungserfolg durch den sozioökonomischen Status (SES) moderiert wird. Es zeigt sich, dass der Einfluss der Geschlechtszugehörigkeit zu diesem frühen Zeitpunkt in der Bildungsbiografie in der Mathematikleistung und -note sowie - etwas weniger deutlich - in der Gymnasialempfehlung mit dem SES variiert.