Wie relevant sind schulische Kompetenzen für die Ausbildung von Chemielaboranten?

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonCarolin Frank, Sascha Bernholt, Ilka Parchmann
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inSascha Bernholt (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung zwischen Science- und Fachunterricht: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Hannover 2013 (Band 34)
Seiten417-419
Herausgeber (Verlag)IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
ISBN978-3-89088-361-8
DOI/Linkhttps://gdcp-ev.de/wp-content/uploads/securepdfs/2024/09/GDCP_Band34.pdf#page=439 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2014

Seitens der Wirtschaft werden verstärkt Schwierigkeiten bei der Suche nach Auszubildenden beschrieben. Als häufigstes Ausbildungshemmnis wird die abnehmende Qualifikation von Schulabgängern (IHK 2010) genannt. Diesem Eindruck der Unternehmen steht die im Rahmen von Schulleistungsstudien bilanzierte Verbesserung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen deutscher Jugendlicher gegenüber (PRENZEL 2008).

Obwohl in den entsprechenden Untersuchungen mit dem scientific literacy Konzept die besondere Bedeutung schulischer Kompetenzen für die Teilhabe am Erwerbsleben betont wird, gibt es keine empirischen Befunde, inwieweit die zugrunde gelegten normativen Ziele tatsächlich in einem Zusammenhang zur Ausbildungsreife stehen.

Im Rahmen des Projekts ManKobE wird u. a. der Frage nachgegangen, wie sich schulisch mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenzen auf die Entwicklung beruflicher Kompetenz verschiedener Ausbildungsberufe (z. B. Chemielaboranten) auswirken.

Es werden der Ansatz sowie erste Ergebnisse der Längsschnittstudie für die Berufsgruppe der Chemielaboranten vorgestellt.