Wie dünn ist eine Seifenblase?: Ein experimenteller Zugang zu Mikro- und Nanoschichten

Artikel in FachzeitschriftForschungbegutachtet

Publikationsdaten


VonMichael Baum, Stefan Schwarzer
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inChemie konkret - Forum für Unterricht und Didaktik, 20(1)
Seiten25-28
Herausgeber (Verlag)Wiley
ISSN0944-5846, 1521-3730
DOI/Linkhttps://doi.org/10.1002/ckon.201210193
PublikationsstatusVeröffentlicht – 01.2013

Jeder kennt Seifenblasen, ob als bunt schillerndes Kinderspielzeug, im Schaum beim Waschen oder Geschirrspülen, als beeindruckende Werke von Clowns und Straßenkünstlern oder als Symbol für fragile Schönheit und Vergänglichkeit. Ihre Formen inspirieren Architekten, ihre Farben und ihr Schweben erfreuen Menschen jeder Altersklasse und auch unter mathematisch-naturwissenschaftlicher Perspektive haben Seifenblasen sehr viel zu bieten: Im Aufbau der Seifenblasenhaut aus amphiphilen Tensidmolekülen und Wasser findet der Chemiker ein anschauliches Beispiel für Hydrophilie und -phobie, der Mathematiker bewundert die Ausbildung von Minimalflächen und die bunten Farben geben dem Physiker Anlass, über die Interferenz elektromagnetischer Wellen zu referieren.