Wenn ein Wassertropfen zum schwebenden Nano-Reaktor wird: Einsatz eines Leidenfrost-Tropfens zur Darstellung und Untersuchung von Nanopartikeln

Artikel in FachzeitschriftTransfer

Publikationsdaten


VonStefan Schwarzer, Timm Wilke, Ramzy Abdelaziz, Mady Elbahri
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inPraxis der Naturwissenschaften - Chemie in der Schule, 64(4)
Seiten23-27
Herausgeber (Verlag)Aulis
ISSN1617-5638, 0177-9516
PublikationsstatusVeröffentlicht – 06.2015

Der besondere Zustand, in dem sich ein Leidenfrost-Wassertropfen befindet, kann mit geringem präparativen Aufwand zur Synthese von Zinkoxid Nanopartikeln für den Schulunterricht genutzt werden. Insbesondere das Temperaturprofil und die messbare Leitfähigkeit in solch einem „TropfenReaktor“ geben Aufschluss über die herrschenden Reaktionsbedingungen. Ionisierte Wassermoleküle nehmen aktiv an der Reaktion zu Nanopartikeln teil, die in Abhängigkeit von der Zeit durch Fluoreszenz angezeigt werden. Ein Vorschlag zur einfachen Messung des Benetzungsverhaltens eines Leidenfrost-Tropfens wird durch ein online zur Verfügung gestelltes Arbeitsblatt gestützt.