Varianten und Effekte bilingualen Lernens in der Schule
Artikel in Fachzeitschrift › Forschung › begutachtet
Publikationsdaten
| Von | Jens Möller, Johanna Fleckenstein, Friederike Hohenstein, Sandra Preusler, Isabell Paulick, Jürgen Baumert |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erschienen in | Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 21(1) |
| Seiten | 4-28 |
| Herausgeber (Verlag) | Springer |
| ISSN | 1434-663X, 1862-5215 |
| DOI/Link | https://doi.org/10.1007/s11618-017-0791-x |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht – 2018 |
Unter bilingualem Lernen werden einerseits das Lernen einer Fremd- oder Zweitsprache und andererseits Lernprozesse in einer Fremd- oder Zweitsprache verstanden. Als Medium der Lernprozesse oder Instruktionssprache kommen also die Erstsprache und mindestens eine weitere Sprache zum Einsatz. In diesem Stichwortbeitrag werden die neben dem konventionellen Fremdsprachenunterricht wichtigsten Varianten des bilingualen schulischen Lernens präsentiert: der bilinguale Sachfachunterricht (Content and Language Integrated Learning, CLIL), die Einwegimmersion (one way-immersion) und die Zweiwegimmersion (two way-immersion) bzw. duale Immersion. Zusätzlich wird der Herkunftssprachenunterricht diskutiert, der für Schülerinnen und Schüler, deren Erstsprache nicht die Verkehrssprache ist, als Unterrichtssprache ihre Erstsprache einsetzt. Dabei wird der Forschungsstand zu den Auswirkungen dieser Unterrichtsformen auf sprachliche und fachliche Leistungen und auf nicht-kognitive Variablen unter Berücksichtigung neuer meta-analytischer Befunde zusammengefasst.