Untersuchung von Instrumenten zur Interesseentwicklung im Schülerlabor

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonSusanne Weßnigk, Manfred Euler
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inSascha Bernholt (Hrsg.), Inquiry-based Learning – Forschendes Lernen: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Hannover 2012 (Band 33)
Seiten722-724
Herausgeber (Verlag)IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
ISBN978-3-89088-360-1
DOI/Linkhttps://gdcp-ev.de/wp-content/uploads/securepdfs/2024/09/GDCP_Band33.pdf#page=722 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2013

In dieser Studie werden die Ergebnisse aus den klassisch geprägten Interesseskalen denen gegenübergestellt, die sich aus der Erhebung von latenten tätigkeitsorientierten Hintergrundinteressen in einem Schülerlabor mit forschend-entdeckendem Arbeiten unter Berücksichtigung verschiedener Handlungsfelder ergeben.

Die auf der Grundlage des Interessekonstrukts von Krapp et al. (1992) entwickelten Instrumente sind gut geeignet, Interesseentwicklungen aufgrund eines Schülerlaborbesuch abzubilden (Engeln, 2004; Glowinski, 2007). Ebenso gelingen einfache Klassifizierungen von Schülerlaborbesuchern (Pawek, 2009). Bisher gelang es jedoch nicht, die Tätigkeiten zu identifizieren, die wesentlich in das Interesse einfließen. Die Ursache dafür könnte in dem Fokus auf die Person innerhalb der zugrundeliegenden Theorie liegen, denn die Gegenstandsseite wird weitgehend vernachlässigt (Baumert & Köller, 1998). Da die positive Wirkung eines Schülerlabors im Zusammenhang mit den ausge-führten Tätigkeiten steht (Euler, 2009), erscheint aber die Betrachtung der Gegenstandsseite bzw. Tätigkeiten notwendig.