Teste dein Wissen mit Aufgaben aus der ChemieOlympiade!: Zahnschmerzen und Leuchterscheinungen
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Publikationsdaten
| Von | Sonja Hanebaum, K. M. Philipp, Klaus Ruppersberg |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erschienen in | Chemie konkret - Forum für Unterricht und Didaktik, 27(3) |
| Seiten | 142-143 |
| Herausgeber (Verlag) | Wiley |
| ISSN | 0944-5846, 1521-3730 |
| DOI/Link | https://doi.org/10.1002/ckon.202080371 , Phosphor_ckon.202080371.pdf |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht – 06.2020 |
Die Entdeckung des Elements Phosphor ist auf Experimente des Alchimisten Hennig Brand im Jahre 1669 in Hamburg zurückzuführen. Brand war auf der Suche nach dem Stein der Weisen, den er für die Goldherstellung nutzen wollte. Dazu sammelte er aus den Latrinen von Hamburgs Kasernen etwa 6000 Liter Urin („goldgelb“) und arbeitete diesen auf, indem er ihn zur Trockne eindampfte und den Rückstand unter Luftabschluss glühte. Er erhielt zwar kein Gold, aber dafür einen Stoff mit einem unerklärlichen Leuchten, das ihn und seine Zeitgenossen faszinierte. Phosphor kommt nicht nur im menschlichen Urin, sondern auch in den Fäkalien von Tieren und Menschen vor. Beim Abbau von biologisch aktiven Substanzen wird der Phosphor in Form von Phosphaten abgeschieden. Diese landen viel zu oft dort, wo sie nicht hingehören: in Gewässern, wo sie durch Eutrophierung (Anreicherung von Nährstoffen) unter Anderem unerwünschtes Algenwachstum verursachen. Gleichzeitig wird Phosphat durch einen nicht nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen immer knapper, so dass Phosphatrecycling immer wichtiger wird.