Strukturelle und externe Validierung eines Experimentiertests

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonJan Heidrich, Stefan Petersen, Knut Neumann
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inSascha Bernholt (Hrsg.), Heterogenität und Diversität - Vielfalt der Voraussetzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Bremen 2014 (Band 35)
Seiten262-264
Herausgeber (Verlag)IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
ISBN978-3-89088-362-5
DOI/Linkhttps://www.gdcp-ev.de/wp-content/tagungsbaende/GDCP_Band35.pdf#page=286 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2015

Der Erwerb von Experimentierkompetenz stellt ein wichtiges Ziel der universitären Ausbildung im Fach Physik dar. Dennoch wird bei Untersuchungen zum Lernerfolg im Physikstudium gerade dieser Aspekt vernachlässigt. Dies liegt insbesondere daran, dass eine valide Erfassung von Experimentierkompetenz bisher nur eingeschränkt gelungen ist. Im vorgestellten Projekt soll ein Instrument zur validen Erfassung von Experimentierkompetenz entwickelt werden. In einem ersten Schritt wurde basierend auf einem Modell der Experimentierkompetenz und einer Fachinhaltsanalyse von Praktika ein inhaltlich valider Experimentiertest entwickelt. Anschließend wurde durch eine Think Aloud Studie ein kognitiv valides und ökonomisches Auswerteverfahren entwickelt. Im letzten Schritt wird der Test in einer Feldstudie im physikalischen Praktikum mit N=~50 Studierenden eingesetzt, um die strukturelle- und externe Validität zu untersuchen. Im Vortrag werden Experimentiertest, Auswerteverfahren und die Feldstudie vorgestellt. Die Ergebnisse werden bzgl. der strukturellen- und externen Validität diskutiert.