Statistische Verfahren für die Analyse des Einflusses von Aufgabenmerkmalen auf die Schwierigkeit
Beitrag in Sammelwerk › Lehre › begutachtet
Publikationsdaten
| Von | Maik Walpuski, Mathias Ropohl |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erschienen in | Dirk Krüger, Ilka Parchmann, Horst Schecker (Hrsg.), Methoden in der naturwissenschaftsdidaktischen Forschung |
| Seiten | 385-398 |
| Herausgeber (Verlag) | Springer |
| ISBN | 978-3-642-37826-3, 978-3-642-37827-0 |
| DOI/Link | https://doi.org/10.1007/978-3-642-37827-0_30 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht – 2014 |
Für fachdidaktische Forschungsprojekte werden häufig Kompetenztests benötigt, die im Hinblick auf das Forschungsziel und die Aussagekraft der Forschungsergebnisse verschiedene Anforderungen erfüllen müssen. Einige dieser Anforderungen sind allgemeine Gütekriterien. Andere Anforderungen sind abhängig vom Forschungsziel und damit beispielsweise fachspezifisch.
Im Mittelpunkt der Kompetenztestentwicklung und -auswertung stehen stets die Schwierigkeit der Testaufgaben und mögliche Einflussfaktoren. Doch was beeinflusst die Schwierigkeit einer Testaufgabe und wie lässt sich dieser Einfluss statistisch messen? Zur methodischen Betrachtung der beiden Fragen werden zunächst Aufgabenmerkmale sowie Merkmalsarten vorgestellt, die in empirischen Studien bei der Aufgabenanalyse bzw. Aufgabenkonstruktion berücksichtigt wurden. Teilweise konnte ihr Einfluss auf die Aufgabenschwierigkeit empirisch belegt werden. Anschließend wird am Beispiel eines Kompetenztests erläutert, wie der Einfluss von Aufgabenmerkmalen auf die Aufgabenschwierigkeit untersucht bzw. wie der Einfluss von Aufgabenmerkmalen auf die Aufgabenschwierigkeit möglichst gering gehalten werden kann.