Praxisbeitrag: Entwicklung und Überprüfung eines adaptierbaren Tests zum wissenschaftlichen Denken für Evaluationen in der Wissenschaftskommunikation

Beitrag in SammelwerkForschung

Publikationsdaten


VonTill Bruckermann, Tanja Straka, Moritz Krell
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inPhilipp Niemann, Vanessa van den Bogaert, Ricarda Ziegler (Hrsg.), Evaluationsmethoden der Wissenschaftskommunikation
Seiten277–291
Herausgeber (Verlag)Springer VS
ISBN978-3-658-39581-0, 978-3-658-39582-7
DOI/Linkhttps://doi.org/10.1007/978-3-658-39582-7 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 03.2023

Wenn der Erfolg partizipativer Formate in der Wissenschaftskommunikation evaluiert werden soll, ist die Entwicklung von Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Denken eine Zieldimension. Diese Fähigkeiten gehören neben dem Wissen zur naturwissenschaftlichen Grundbildung. Zur Evaluierung von Wissen und Fähigkeiten sind sorgfältig entwickelte Tests geeigneter als Fragebögen, da aus ihren Ergebnissen gültige Schlussfolgerungen über das tatsächliche Wissen oder die Fähigkeiten von Personen möglich sind. Im Praxisbeitrag wird eine Vorlage für einen Test über Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Denken vorgestellt, der an unterschiedliche Fachkontexte adaptierbar ist, und gezeigt, inwiefern gültige Schlussfolgerungen aus diesem Test gezogen werden können. Dazu werden Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Denken als psychologisches Konstrukt beschrieben und es wird dargestellt, wie diese Fähigkeiten bei Personen erfasst werden können und was bei der Entwicklung von Tests beachtet werden muss.