Offene Antworten und Multiple Choice Tests im direkten Vergleich

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonHendrik Härtig
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inSascha Bernholt (Hrsg.), Heterogenität und Diversität - Vielfalt der Voraussetzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Bremen 2014 (Band 35)
Seiten292-294
Herausgeber (Verlag)IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
ISBN978-3-89088-362-5
DOI/Linkhttps://www.gdcp-ev.de/wp-content/tagungsbaende/GDCP_Band35.pdf#page=316 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2015

Mit Concept Inventories wird seit langem das konzeptuelle Verständnis in den Naturwissenschaften erfasst, wobei die Mehrzahl Multiple Choice [MC] Tests sind. MC Tests werden aus ökonomischen Gründen und wegen der objektiven Auswertung bei vielen Probanden bevorzugt. Allerdings zeigt sich, dass MC Tests das Verständnis überschätzen können und evtl. sogar zu unerwünschten Lerneffekten führen. Die möglichen offenen Antwortformate sind meist mit hohen Kosten verbunden. In der vorliegenden Studie wurden anhand von Aufgaben aus dem Force Concept Inventory beide Antwortformate direkt verglichen. Die offenen Antworten scheinen dabei mehr über das Verständnis auszusagen: U. a. wirken sich Kontexte vor allem auf die offene Aufgaben aus. Ferner werden dort gleichzeitig adäquate und alltagsbezogene Vorstellungen genutzt. In der Studie mit Studierenden der CAU Kiel aller Studienrichtungen wurde außerdem ein Online-basiertes Testsystem mit vollautomatischer Auswertung erprobt. Es zeigt sich, dass dies auch bei offenen Antworten zu einer sehr günstigen und objektiven Erhebung führt.