Mehr als numerische Basiskompetenzen?: Zur Dimensionalität und Struktur mathematischer Kompetenz von Kindergartenkindern

Artikel in FachzeitschriftForschungbegutachtet

Publikationsdaten


VonAnne-Katrin Jordan, Christoph Duchhardt, Aiso Heinze, Timo Tresp, Meike Grüßing
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inPsychologie in Erziehung und Unterricht, 62(3)
Seiten205-217
Herausgeber (Verlag)Ernst Reinhardt Verlag
ISSN0342-183X
DOI/Linkhttps://doi.org/10.2378/peu2015.art16d
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2015

Der vorliegende Beitrag behandelt Kernfragen zur mathematischen Kompetenz von Kindergartenkindern. Dabei werden zum einen die Dimensionalität und zum anderen die Abgrenzung zu Arbeitsgedächtnisleistungen untersucht. Mathematische Kompetenz wird mit dem Kieler Kindergartentest (KiKi) erfasst, Arbeitsgedächtnisleistungen mit Subskalen des K-ABC. Die Stichprobe umfasst ca. 200 Kinder im Alter von durchschnittlich vier Jahren. Es zeigt sich, dass bereits im Kindergartenalter über den Bereich Mengen, Zahlen und Operationen, der von vorliegenden Testverfahren fast ausschließlich fokussiert wird, hinaus weitere mathematische Inhaltsbereiche erfasst werden können. So lassen sich in der hier präsentierten Studie außerdem die Bereiche Veränderung und Beziehungen und Raum und Form differenziert abbilden. Alle drei Subdimensionen können dabei empirisch von Arbeitsgedächtnisleistungen abgegrenzt werden.