Leistungs- und lernerfahrungsbezogene Unterschiede zwischen promovierenden und nicht-promovierenden Hochschulabsolventen aus fachrichtungsübergreifender und fachrichtungsspezifischer Perspektive
Artikel in Fachzeitschrift › Forschung › begutachtet
Publikationsdaten
| Von | Susanne Radmann, Marko Neumann, Michael Becker, Kai Maaz |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erschienen in | Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 20(1) |
| Seiten | 113-138 |
| Herausgeber (Verlag) | Springer |
| ISSN | 1434-663X, 1862-5215 |
| DOI/Link | https://doi.org/10.1007/s11618-016-0694-2 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht – 03.2017 |
Mit dem Studienabschluss stehen Absolventen vor der Entscheidung, ob nach dem Studium eine Promotion angeschlossen werden soll. In der Literatur werden verschiedene Merkmale diskutiert, die die Aufnahme einer Promotion begünstigen können. Dazu zählen unter anderem akademische Leistungen und wissenschaftsbezogene Lernerfahrungen. Anhand längsschnittlicher Daten (N = 2214) geht die vorliegende Studie der Frage nach, inwieweit sich promovierende und nicht-promovierende Hochschulabsolventen hinsichtlich akademischer Leistungen (Abitur- und Studiennoten, standardisierte Leistungstests) sowie lernerfahrungsbezogener Merkmale (u. a. Beschäftigung als studentische Hilfskraft, besuchte Schul- und Hochschulart) unterscheiden, wobei auch diesbezügliche Unterschiede zwischen verschiedenen Fachrichtungen betrachtet werden. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass sich Promovierende hinsichtlich akademischer Leistungen, investierter Zeit in das Selbststudium, Beschäftigungen als Hilfskräfte und Tutoren sowie besuchter Schul- und Hochschularten von Nicht-Promovierenden unterscheiden. Dabei legen die Befunde – von einzelnen Ausnahmen abgesehen – insgesamt ein fachübergreifendes Muster nahe.