Lehr-Lern-Labore in der MINT-Lehrerbildung - Veränderungen im Kompetenzerleben?

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonBirgit Weusmann, Stefan Sorge, Burkhard Priemer, Irene Neumann
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inChristian Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik Jahrestagung in Zürich 2016 (Band 37)
Seiten548-551
Herausgeber (Verlag)Universität Regensburg
DOI/Linkhttp://www.pedocs.de/volltexte/2017/12912/pdf/Maurer_2016_Implementation_fachdidaktischer_Innovation.pdf (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2017

Praxiselemente stellen ein zentrales Element der universitären Lehrerausbildung dar. Dazu gehören neben Praktika in der Schule auch Seminare mit Schülereinbindung, sogenannte Lehr-Lern-Labore. Es wird erwartet, dass Lehramtsstudierende auf vielfältige Weise von der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern profitieren. In einer Studie des Universitätsverbunds „Schülerlabore als Lehr-Lern-Labore“ (gefördert von der Deutsche Telekom Stiftung) wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss Lehrveranstaltungen mit Schülereinbindung auf die Entwicklung verschiedener Persönlichkeitsmerkmale haben. Im Fokus der Untersuchung stehen die Selbstwirksamkeitserwartung bzgl. des Lehrens, der erlebte Praxisbezug in Lehrveranstaltungen, die Klarheit beruflicher Ziele, das Studieninteresse und die Haltung gegenüber dem Studium. Dazu wurden in einer Querschnittsuntersuchung an sechs Standorten (FU und HU Berlin, Kiel, Koblenz-Landau, Münster, Oldenburg) Daten von MINT-Lehramtsstudierenden zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Studiums mit Fragebögen erhoben. Es werden erste Ergebnisse vorgestellt.