Hands-On versus Multiple-Choice Experimentiertests zu Variablenkontrollstrategien

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonSimon Christoph, Martin Schwichow, Hendrik Härtig
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inSascha Bernholt (Hrsg.), Heterogenität und Diversität - Vielfalt der Voraussetzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Bremen 2014 (Band 35)
Seiten660-662
Herausgeber (Verlag)IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
ISBN978-3-89088-362-5
DOI/Linkhttps://www.gdcp-ev.de/wp-content/tagungsbaende/GDCP_Band35.pdf#page=684 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2015

Die Vermittlung experimenteller Kompetenzen ist ein bedeutendes Ziel des Physikunterrichts. Beim Experimentieren ist zentral, dass nur eine unabhängige Variable variiert wird, damit Änderungen in der abhängigen Variable eindeutig einer Ursache zugeordnet werden können. Die Variablen-Kontroll-Strategie [VKS] umfasst die Planung kontrollierter Experimente, die Unterscheidung zwischen kontrollierten und unkontrollierten Experimenten sowie die Interpretation entsprechender Experimente. Bisherige Tests zur Erfassung der VKS sind mit Desiderata verbunden: Sie bedienen nur Teilaspekte der VKS, beschränken sich auf wenige Inhalte des Physikcurriculums und haben unterschiedliche Formate. Die verschiedenen Tests und somit die zugehörigen Studien sind folglich nur bedingt vergleichbar. In unserer Studie wurden daher parallel Hands-On und Multiple-Choice Tests zur Messung der VKS-Fähigkeit an Inhalten des Physikcurriculums entwickelt und die Ergebnisse systematisch verglichen. Auf dem Poster werden die Instrumente und Teilergebnisse der Studie vorgestellt.