Förderung junger Frauen in der PhysikOlympiade im Projekt identiφ

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonPeter Wulff, Melanie Keller, Stefan Petersen, Knut Neumann
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inChristian Maurer (Hrsg.), Qualitätsvoller Chemie- und Physikunterricht- normative und empirische Dimensionen: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik Jahrestagung in Regensburg 2017
Seiten242-245
Herausgeber (Verlag)Universität Regensburg
DOI/Linkhttps://www.pedocs.de/volltexte/2018/15495/pdf/Maurer_2017_Qualitaetsvoller_Chemie_und_Physikunterricht.pdf (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2018

Die Förderung junger Frauen in Physik in der Regelschule funktioniert oft nur unzureichend. Tendenziell werden dort Geschlechterstereotype eher noch verstärkt (z.B.: Physik als Jungenfach). Enrichmentangeboten wie den ScienceOlympiaden kommt damit eine bedeutende Rolle in der Förderung junger Frauen in der Physik zu. Das Projekt identi setzt sich zum Ziel, durch die Erweiterung des Angebotes der PhysikOlympiade das Engagement und die Entwicklung einer Physikidentität junger Frauen in der Physik zu fördern. Hierzu wurde flankierend zur PhysikOlympiade ein Seminarprogramm entwickelt und durchgeführt, welches Ergebnisse der Genderforschung in der Physik implementiert (z.B. weibliche Mentorinnen als Role-Models). Die Evaluation erfolgte in einem Prä-Post-Kontrollgruppendesign mit fünf Messzeitpunkten, die über ein halbes Jahr verteilt stattfanden. Es nahmen circa 100 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland an dem Seminarprogramm teil. Im Vortrag werden Ergebnisse der Evaluation dieses Seminarprogramms und Implementationen für die Förderungen junger Frauen in der Physik berichtet.