Fördert formatives Assessment prozessbezogene Kompetenzen?

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonHilda Scheuermann, Mathias Ropohl
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inSascha Bernholt (Hrsg.), Heterogenität und Diversität - Vielfalt der Voraussetzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Bremen 2014 (Band 35)
Seiten606-608
Herausgeber (Verlag)IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
ISBN978-3-89088-362-5
DOI/Linkhttps://gdcp-ev.de/blog/2019/12/28/foerdert-formatives-assessment-prozessbezogene-kompetenzen/ (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2015

Die Bildungsstandards für das Fach Chemie fordern, dass Lernende experimentelle Untersuchungen planen und durchführen können (KMK, 2005). Der sogenannte Rocard-Report (European Communities, 2007) weist jedoch darauf hin, dass Lernende im Unterricht selten Lerngelegenheiten für entsprechende prozessbezogene Kompetenzen bzw. ‚scientific practices' (NGSS Lead States, 2013) haben.

Eine Möglichkeit bietet Unterricht nach der Konzeption des forschenden Lernens. Zusätzlich kann formatives Assessment in den Unterricht eingebettet werden. Formatives Assessment erfasst den Lernstand schriftlich, bewertet die Lernenden individuell und gibt individuell Rückmeldung. Es wird vermutet, dass formatives Assessment den Lernprozess direkt unterstützt.

Im Rahmen einer Interventionsstudie wird die Wirksamkeit formativen Assessments bezüglich prozessbezogener Kompetenzen in der 8. Klasse im Fach Chemie untersucht. Als Methode des formativen Assessments wird ein Protokollbogen eingesetzt, auf welchem die Lernenden ihre Versuchsplanung verschriftlichen. Auf dem Poster wird das Design der Interventionsstudie vorgestellt.