Einfluss der Lerngelegenheit auf den Erwerb experimenteller Kompetenz

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonMartin Schwichow, Hendrik Härtig, Tim Höffler
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inSascha Bernholt (Hrsg.), Heterogenität und Diversität - Vielfalt der Voraussetzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Bremen 2014 (Band 35)
Seiten151-153
Herausgeber (Verlag)IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
ISBN978-3-89088-362-5
DOI/Linkhttps://www.gdcp-ev.de/wp-content/tagungsbaende/GDCP_Band35.pdf#page=175 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2015

Die Fähigkeit durch Experimentieren Erkenntnisse zu generieren bzw. einen Erkenntnisprozess nachzuvollziehen setzt u. a. ein Verständnis der Variablen-Kontroll-Strategie [VKS] voraus. Ohne explizite Vermittlung entwickeln Schülerinnen und Schüler jedoch kein ausreichendes Verständnis der VKS. In einer Meta-Analyse deutet sich an, dass reine Papier- und Bleistift VKS-Übungsaufgaben einen größeren Lernzuwachs erzeugen, als experimentellen VKS-Übungsaufgaben. In einer experimentellen Studie vergleichen wir daher erstmalig direkt die Lernwirksamkeit beider Übungsaufgaben. Die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler kontrollierte Experimente zu planen, zu interpretieren und zwischen kontrollierten und nicht kontrollierten Experimenten zu unterscheiden, wird sowohl mit Multiple-Choice Test, als auch mit experimentellen Hands-On Aufgaben erhoben. Erste Ergebnisse der Studie werden vorgestellt und unterrichtliche Implikationen abgeleitet.