Effekte einer Kurzintervention zur Förderung des Wissens über Beweise von Schülerinnen und Schülern im 9. Jahrgang

Beitrag in SammelwerkForschungbegutachtet

Publikationsdaten


VonFemke Sporn, Daniel Sommerhoff, Aiso Heinze
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inLeander Kempen, Michael Meyer (Hrsg.), Arbeitskreis Argumentieren, Begründen und Beweisen: Beiträge der Herbsttagung 2023 (Band 1)
Seiten22-53
Herausgeber (Verlag)WTM
ISBN978-3-95987-361-1, 978-3-95987-362-8
DOI/Linkhttps://doi.org/10.37626/GA9783959873628.0 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 11.2025

Empirische Untersuchungen zeigten wiederholt, dass Lernende unterschiedlicher Phasen der mathematischen Bildung über geringes oder unzureichendes Wissen über Beweise verfügen. Im Rahmen einer quasi-experimentellen Studie mit N = 61 Schülerinnen und Schülern eines 9. Jahrgangs eines Gymnasiums wurde untersucht, wie effektiv eine gezielte Förderung des Wissens über Beweise durch eine kurze Intervention ist. Die eingesetzte Kurzintervention zur Förderung des Wissens über Beweise umfasste fünf Unterrichtsstunden mit Gelegenheiten zur Diskussion und Reflexion über mathematische Beweise und wurde über ein Schulhalbjahr hinweg in den regulären Mathematikunterricht integriert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine gezielte Förderung des Wissens über Beweise bei Lernenden des 9. Jahrgangs mit Hilfe von Kurzinterventionen möglich ist. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass die Motivation der Lernenden, etwas über mathematische Beweise zu lernen, durch die Intervention positiv beeinflusst werden kann. Dies stützt die Annahme, dass bereits kurze Interventionen zur Förderung von Schülerinnen und Schüler im Bereich des Beweisens wirksam sein können.