Developing learning progress monitoring tests using difficulty-generating item characteristics: An example for basic arithmetic operations in primary schools

Entwicklung eines Tests zur Lernverlaufsdiagnostik mit schwierigkeitsgenerierenden Merkmalen: Ein Beispiel für die Diagnose grundlegender arithmetischer Fertigkeiten in der Grundschule

Artikel in FachzeitschriftForschungbegutachtet

Publikationsdaten


VonSven Anderson, Daniel Sommerhoff, Michael Schurig, Stefan Ufer, Markus Gebhardt
OriginalspracheEnglisch
Erschienen inJournal for Educational Research Online, 14(1)
Seiten122-146
Herausgeber (Verlag)Waxmann
ISSN1866-6671
DOI/Linkhttps://doi.org/10.31244/jero.2022.01.06 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 07.2022

Diese Studie untersucht den Einfluss schwierigkeitsgenerierender Merkmale für die Gestaltung von Items zur Lernverlaufsdiagnostik arithmetischer Basiskompetenzen im Zahlenraum bis 100. Das System zur Itemkonstruktion basiert dabei auf drei theoriegeleiteten schwierigkeitsgenerierenden Merkmalen: der verwendeten arithmetischen Operation, der Notwendigkeit des Zehnerübergangs, und der Stellenanzahl des zweiten Terms. Zur Schätzung und Vorhersage der Itemparameter wurden das Rasch-Modell (RM) und das linear-logistische Testmodell (LLTM) verwendet. Die Ergebnisse des LLTM-Ansatzes deuten darauf hin, dass alle drei vermuteten schwierigkeitsgenerierenden Merkmale signifikante Prädiktoren für die Itemschwierigkeit sind. Basierend auf den drei schwierigkeitsgenerierenden Merkmalen konnten 20% der Varianz der Itemschwierigkeitsparameter des RM erklärt werden. Diese Studie verdeutlicht, dass die Identifikation und Prüfung schwierigkeitsgenerierender Merkmale wichtige Erkenntnisse liefern, wie Herausforderungen bei der Entwicklung zukünftiger Tests zur Lernverlaufsdiagnostik in Mathematik berücksichtigt werden können.