Der Prozess formativen Assessments beim Experimentieren: Welche Rolle spielt die kognitive Belastung?
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Publikationsdaten
| Von | Mathias Ropohl, Hilda Weimar, Julia Arnold, Svenja Boegel, Nele Kampa, Maria Opfermann |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erschienen in | Alois Buholzer, Dorothee Brovelli (Hrsg.), Formatives Assessment: Perspektiven für Unterricht und Lehrerinnen- und Lehrerbildung |
| Seiten | 85-102 |
| Herausgeber (Verlag) | Waxmann |
| ISBN | 978-3-8309-4749-3, 978-3-8309-9749-8 |
| DOI/Link | https://doi.org/10.31244/9783830997498 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht – 11.2023 |
Der vorliegende Beitrag betrachtet die Rolle formativen Assessments imZusammenhang mit naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen, insbesonderedem Planen von Experimenten. Im Fokus steht die Frage, ob der Erwerb vonWissen über die Denk- und Arbeitsweisen davon profitiert, dass mithilfe fortlaufendenformativen Assessments Erkenntnisse zum individuellen Kompetenzgewinngewonnen werden können, die wiederum beispielsweise durch individuelle Rückmeldungenden weiteren Lernprozess positiv beeinflussen. Des Weiteren wird dieFrage nach der Rolle der kognitiven Belastung in einer komplexen Lerngelegenheitaufgegriffen.Im Beitrag wird zunächst auf die theoretischen Grundlagen des Experimentierensals wissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweise sowie auf Grundlagen und Wirkungformativen Assessments eingegangen. Im Anschluss wird eine Studie vorgestellt, welche die Rolle von Rückmeldungen beim Experimentieren mit unterschiedlichenÖffnungsgraden beleuchtet. Dabei zeigen sich insbesondere beim Experimentplanenmit vorgegebenen Fragestellungen und Hypothesen Rückmeldungen als lernwirksam, während die Befundlage zur kognitiven Belastung weiterer Forschung bedarf