Der Einfluss des Zählens in frühen häuslichen und institutionellen Lernumwelten auf spätere mathematische Kompetenzen: Differentielle Effekte für Kinder mit unterschiedlichem sozioökonomischem Hintergrund

Artikel in FachzeitschriftForschungbegutachtet

Publikationsdaten


VonChristin Laschke, Ann-Katrin van den Ham, Simone Dunekacke, Lars Jenßen
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inZeitschrift für Pädagogik, 69(5)
Seiten652-678
Herausgeber (Verlag)Verlag Julius Beltz GmbH
ISSN0044-3247
DOI/Linkhttps://doi.org/10.3262/ZP0000014
PublikationsstatusVeröffentlicht – 10.2023

Studien weisen auf kurzfristige und langfristige Effekte des sozioökonomischen Hintergrunds sowie häuslicher und institutioneller Lernumwelten auf die mathematische Kompetenz(-entwicklung) hin. Im Beitrag wird am Beispiel der Häufigkeit des Zählens vor dem Schuleintritt untersucht, inwieweit sich Effekte häuslicher und institutioneller Lernumwelten für die Kompetenz am Ende der Kindergartenzeit und am Ende der ersten sowie der zweiten Jahrgangsstufe für Kinder mit unterschiedlichem sozioökonomischem Status zeigen. Ergebnisse der Regressionsanalysen für multiple Gruppen mit längsschnittlichen Daten des Nationalen Bildungspanels deuten darauf hin, dass Zählen Herkunftseffekte kompensiert. Kinder von Eltern, die einen geringen sozioökonomischen Status aufweisen, profitieren im Gegensatz zu den anderen Kindern von Zählaktivitäten.