Der Einfluss des Plasmolytikums auf die Osmose

Beitrag in SammelwerkLehre

Publikationsdaten


VonTill Bruckermann, Andreas Peters, Kirsten Schlüter
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inTill Bruckermann, Kirsten Schlüter (Hrsg.), Forschendes Lernen im Experimentalpraktikum Biologie: Eine praktische Anleitung für die Lehramtsausbildung
Seiten41-53
Herausgeber (Verlag)Springer Spektrum
ISBN978-3-662-53307-9, 978-3-662-53308-6
DOI/Linkhttps://doi.org/10.1007/978-3-662-53308-6_4
PublikationsstatusVeröffentlicht – 07.2017

Im Folgenden wird der Vorgang der Osmose – als Spezialfall der Diffusion durch eine selektiv permeable Membran – erklärt. Dieser Prozess wird am Beispiel einer Salzlösung erläutert, wobei die positiv und negativ geladenen Ionen des Salzes in dissoziierter Form, d. h. voneinander gelöst, im Wasser vorliegen. Daraufhin sollen Vermutungen aufgestellt werden, ob auch gelöste Teilchen (wie z. B. in Saccharoselösungen), bei denen es sich um Moleküle und nicht um Ionen handelt, osmotisch wirksam sind. Die Wirksamkeit der Zuckerlösung soll anhand eines lebenden Systems geprüft werden, nämlich durch die mikroskopische Beobachtung von Zellen des Zwiebelhäutchens einer roten Küchenzwiebel. Beim Zwiebelhäutchen handelt es sich um die nur eine Zellschicht dicke obere Epidermis der Speicherblätter vonAllium cepa.