Curriculare Einbindung der Klimabildung – wie ist der Stand und wo soll es hingehen?

Artikel in FachzeitschriftForschungbegutachtet

Publikationsdaten


VonAnna-Kathryn Leve, Carola Garrecht, Ute Harms
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inZeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 31(1), Artikel 3
Seiten15
Herausgeber (Verlag)Springer
ISSN0949-1147, 2197-988X
DOI/Linkhttps://doi.org/10.1007/s40573-025-00178-7 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 03.2025

Der Umgang mit dem anthropogenen Klimawandel ist heute unbestrittenermaßen eine gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit. Bildung kann einen Schlüsselbeitrag dazu leisten, dieser Notwendigkeit zu begegnen. Inwieweit die schulische Bildung dieser Schlüsselrolle gerecht wird, lässt sich für Deutschland anhand der bundesländerspezifischen Curricula untersuchen. Die vorliegende Studie gibt anhand einer Auswahl von drei Bundesländern (Bremen, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern) einen vertieften Einblick, inwieweit und wie die Klimabildung in deutschen Curricula der Natur- und Gesellschaftswissenschaften für die Sekundarstufe gegenwärtig umgesetzt wird. Es zeigen sich zwei Muster: zum einen, dass der Klimawandel an übergreifende Themen, wie Nachhaltigkeit, angeknüpft, zum anderen, dass dieser explizit als eigenständiger Inhalt festgeschrieben wird. In beiden Fällen gibt es sowohl curriculum-übergreifende Hinweise als auch verbindliche Fachinhalte, die das Thema aufgreifen. Schwerpunkte finden sich in den Naturwissenschaften und der Geographie, aber auch in weiteren, gesellschaftswissenschaftlichen Fächern gibt es Bezüge zum Klimawandel. Nicht erkenntlich ist in den aktuellen Dokumenten, inwieweit eine Verbindung über diese Fächer hinweg geschieht.