Critical Thinking: Gelegenheit für MINT-Lernen in der Zukunft?

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VonJasmin Andersen, Michael Baum, Christian Dictus, André Greubel, Lynn Knippertz, Johanna Tana Krüger, Irene Neumann, Burkhard Priemer, Stefan Ruzika, Johannes Schulz, Hans-Stefan Siller, Rüdiger Tiemann
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inJürgen Roth, Michael Baum, Katja Eilerts, Gabriele Hornung, Thomas Trefzger (Hrsg.), Die Zukunft des MINT-Lernens: Perspektiven auf (digitalen) MINT-Unterricht und Lehrkräftebildung (Band 1)
Seiten43-57
Herausgeber (Verlag)Springer Spektrum
ISBN978-3-662-66130-7, 978-3-662-66131-4
DOI/Linkhttps://doi.org/10.1007/978-3-662-66131-4_2 (Open Access)
PublikationsstatusVeröffentlicht – 01.2023

Die moderne Welt ist gekennzeichnet durch eine fortschreitende Technologisierung und einen steten Wandel. Die damit einhergehenden Anforderungen lassen neue Fähigkeiten relevant werden. Diese häufig als 21st Century Skills bezeichneten Fähigkeiten umfassen unter anderem das sogenannte Critical Thinking. Der Begriff selbst entzieht sich dabei aber bisher einer einheitlichen und umfassenden Definition. Dieser Artikel verfolgt daher das Ziel, den Begriff Critical Thinking in seinen verschiedenen Facetten und Praxisausprägungen zu erläutern. Dafür werden zunächst Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sich dem Critical Thinking zuordnen lassen, aus einer theoretischen Perspektive betrachtet, die Relevanz dieser Fähigkeiten in Bezug auf die MINT-Fächer herausgearbeitet und Querverbindungen zu verwandten Konzepten hergestellt. Ein anschließender Praxisteil illustriert an drei Beispielen, dass und wie Critical Thinking in konkrete Lernsituationen integriert werden kann. Insgesamt stellt dieser Beitrag damit ein Plädoyer dafür dar, Critical Thinking nicht als ein lästiges, auch noch zu beachtendes Unterrichtsziel zu verstehen, sondern vielmehr als einen integralen Bestandteil des MINT-Lernens der Zukunft.