Bewertung in Biologie, Chemie und Physik: Hintergründe und Aufgabenkonstruktion bei der Überprüfung der nationalen Bildungsstandards

Artikel in FachzeitschriftTransfer

Publikationsdaten


VonPatricia Heitmann, Julia Schwanewedel
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inDer mathematische und naturwissenschaftliche Unterricht: MNU, 67(8)
Seiten452-456
Herausgeber (Verlag)Seeberger
ISSN0025-5866
PublikationsstatusVeröffentlicht – 2014

Testaufgaben sind im Kontext der nationalen Bildungsstandards und der Arbeit des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) relevant für das Bildungsmonitoring, d. h. die Überprüfung von Vorgaben der Bildungspolitik in der Schulpraxis. Die bundesweite Evaluation der Bildungsstandards mit Hilfe von Testaufgaben zielt dabei auf Lernende des Mittleren Schulabschlusses ab. Es soll beispielsweise überprüft werden, ob die Standards angemessen

formuliert wurden und ob Schülerinnen und Schüler die gesetzten Standards erreichen. Testaufgaben können auch im Schulunterricht genutzt werden, wenngleich diese dann der Individual-diagnostik dienen. Im Unterricht haben die Aufgaben die Funktion verlässlich zu diagnostizieren, welche Stärken und Schwächen einzelne Schülerinnen und Schüler und die Lerngruppe insgesamt haben (vgl. GROTJAHN, 2008). Testaufgaben können während oder am Ende

von Unterrichtseinheiten zur Leistungsüberprüfung genutzt werden, um gezielt den Förderbedarf von Lernenden zu diagnostizieren. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den Prinzipien der Aufgabenkonstruktion für den Kompetenzbereich Bewertung in den naturwissenschaftlichen Fächern. Ziel ist es, Impulse für die Verwendung von Testaufgaben für den Schulunterricht zu liefern und Bewertungen naturwissenschaftlicher Themen der Diagnose und

damit der Leistungsbewertung zugänglich zu machen.