Bereit für Veränderungen? – Zum Zusammenhang von Akzeptanz und handlungsbezogener Auseinandersetzung von Schulleiterinnen und Schulleitern in Reformprozessen

Artikel in FachzeitschriftForschungbegutachtet

Publikationsdaten


VonSusanne Böse, Marko Neumann, Michael Becker, Kai Maaz, Jürgen Baumert
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inPsychologie in Erziehung und Unterricht, 66(1)
Seiten51-68
Herausgeber (Verlag)Ernst Reinhardt Verlag
ISSN0342-183X
DOI/Linkhttps://doi.org/10.2378/peu2019.art04d
PublikationsstatusVeröffentlicht – 01.2019

Im Rahmen der Implementation von Schulreformen wird davon ausgegangen, dass es von großer Bedeutung für die (erfolgreiche) Umsetzung der Reformmaßnahmen an den Schulen ist, wie die beteiligten Akteure die Reformbestandteile und die damit einhergehenden Veränderungen beurteilen und bewerten. Gerade Schulleiterinnen und Schulleiter nehmen in diesem Prozess eine Schlüsselrolle ein. Vor dem Hintergrund einer groß angelegten Schulstrukturreform wurde im vorliegenden Beitrag auf Basis einer Schulleiterbefragung (N=196) untersucht, inwieweit sich Zusammenhänge zwischen der Bewertung der Reform durch die Schulleitungen und deren handlungsbezogener Auseinandersetzung – abgebildet über die Stages of Concern (Hall & Hord, 2011) – nachweisen lassen. Es konnte gezeigt werden, dass Schulleiterinnen und Schulleiter, die die Reform positiver bewerten, sich auch aktiver mit dieser auseinandersetzen.