Landesprogramm "Zukunft Schule im digitalen Zeitalter"

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In Zusammenarbeit von Landesinstituten und lehrkräftebildenden Hochschulen in Schleswig-Holstein unterstützt das Landesprogramm die Kompetenzentwicklung von (angehenden) Lehrkräften für das Lehren und Lernen in einer Kultur der Digitalität.

Projektdaten


ForschungslinienForschungslinie Fachliches Lernen im vorschulischen und schulischen Bereich, Forschungslinie Professionelle Kompetenz und professionsbezogenes Lernen von Lehrkräften
AbteilungenErziehungswissenschaft und Pädagogische Psychologie, Didaktik der Chemie, Didaktik der Physik
Laufzeitseit 1.8.2022
Statuslaufend
Beteiligte am IPNProf. Dr. Dr. h.c. Ilka Parchmann (Projektleitung), Dr. Andrea Bernholt (Projektkoordination), Dr. Silke Rönnebeck (Projektkoordination), Roman Adler, Dr. Michael Baum, Dr. Stefanie Herzog, Marc-André Reid, Ronja Tornow
Verbundbeteiligte

Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (Koordination), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Europa-Universität Flensburg, IPN Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Musikhochschule Lübeck, Muthesius Kunsthochschule, Schleswig-Holsteinisches Institut für die Berufliche Bildung

Zukunft Schule im digitalen Zeitalter wurde als landesweites, dauerhaftes Unterstützungsprogramm für alle Phasen der Lehrkräftebildung durch das MBWFK des Landes Schleswig-Holstein im Herbst 2021 ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit aller an der Lehrkräftebildung in Schleswig-Holstein beteiligten Institutionen - den beiden Landesinstituten, den vier lehrkräftebildenden Hochschulen und dem IPN - unterstützt das Landesprogramm die Kompetenzentwicklung von Schüler*innen und (angehenden) Lehrkräften für das Lehren und Lernen in einer Kultur der Digitalität.

Die Zielstellung geht dabei über die reine Nutzung digitaler Medien im Unterricht oder die ausschließliche Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen hinaus und nimmt eine holistische Perspektive auf das Lehren und Lernen im Kontext der digitalen Transformation ein. So werden nicht nur alle Phasen der Lehrkräftebildung, alle Schularten und alle Fächer bzw. Fachrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung adressiert, sondern es stehen neben digitalisierungsbezogenen auch fachliche und überfachliche Kompetenzen und Themen im Fokus.

Die Arbeiten am IPN konzentrieren sich auf drei Bereiche.

1. Förderung prozess- und inhaltsbezogener fachlicher, fachübergreifender und digitalisierungsbezogener Kompetenzen in den MINT-Fächern

In Zusammenarbeit mit Kolleg*innen an der Europa-Universität Flensburg, an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und am IQSH werden forschungsbasiert Unterstützungsangebote für (angehende) Lehrkräfte und Schüler*innen entwickelt, erprobt und implementiert. Am IPN werden dabei u.a. Themen wie digitale Messwerterfassung, Visualisierungen, BNE, Citizen Science, chemische Basiskonzepte und KI verfolgt.

2. Entwicklung und Unterstützung von Bildungsmedien an den Schnittstellen Schule – Wissenschaft – Beruf und Gesellschaft

Neben der Produktion von medialen Inhalten für die fachbezogenen und überfachlichen Unterstützungsangebote liegt ein Schwerpunkt in diesem Bereich auf der Entwicklung praxisnaher Angebote zur beruflichen Orientierung und zur Förderung digitaler, technischer und unternehmerischer Kompetenzen (in Kooperation mit Open Campus). Dabei spielen schulübergreifende Vernetzung sowie die Einbindung von außerschulischen Akteur*innen aus der Praxis eine zentrale Rolle.

3. Formative Programmevaluation und Untersuchung von Transferfragestellungen

Die Arbeiten in diesem Bereich begleiten das Programm durch die (Weiter-)Entwicklung und Umsetzung von Konzepten, Modellen und Formaten zur formativen Evaluation und zum Transfer, z. B. durch die Weiterführung des Studierendenpanels STePS in Kooperation mit der Allianz für Lehrkräftebildung.

Aktuelle Publikationen

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