„Beim Lernen ist es wichtig, den eigenen Fortschritt zu sehen, anstelle des Vergleichs mit der Leistung anderer“

Bei der Fachtagung „Starke Schule – Starkes WIR! Gemeinsam für mehr Lernerfolg, Wohlbefinden & mentale Stärke“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) im Rahmen von „Erfolg macht Schule 2.0“ hielt Dr. Katharina Asbury vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) eine Keynote zum Thema „Die Note 'noch nicht' als Schlüssel für echte Lernmotivation – Growth Mindset als Haltung und professionelle Praxis“.

Rund 130 Teilnehmende aus Schule und außerschulischem Umfeld kamen in Jena zusammen – darunter Lehrkräfte, Schulleitungen, pädagogische Fachkräfte, Schüler*innen sowie Verantwortliche aus Politik, Wissenschaft und Schulaufsicht. Gemeinsam diskutierten sie über Möglichkeiten zur Verbesserung des Schulklimas, des Wohlbefindens und Lernerfolge an Thüringer Schulen. Auch etwa 30 Schüler*innen aus Thüringer Schulen waren vor Ort und brachten ihre Erfahrungen und Perspektiven auf Lernen, Druck, Feedback und Wohlbefinden aktiv in die Diskussion ein.

Die Keynote von Dr. Katharina Asbury machte deutlich, was die Forschung zeigt: Schüler*innen lernen nachhaltiger, wenn sie erleben, dass Fähigkeiten wachsen können. Entscheidend ist dabei auch, wie Lehrkräfte Leistung rückmelden, mit Fehlern umgehen und Entwicklung sichtbar machen. Ein Growth Mindset ist keine bloße Idee, sondern hoch relevant für Motivation, Lernerfolg und schulisches Wohlbefinden.

„Beim Lernen ist es wichtig, den eigenen Fortschritt und die Anstrengung zu sehen, anstelle des Vergleichs mit der Leistung anderer. Wir wissen aus der Forschung, dass ein Growth-Mindset bei Schülern, also der innere Glaube daran, dass Kompetenzen gelernt und verbessert werden können, maßgeblich sind für Lernerfolg – mehr als die Annahme von reinem Talent. Lehrkräfte können über die Art, wie sie Leistung einschätzen und an Schüler rückmelden, lernhinderliche oder aber auch lernförderliche Glaubenssätze verankern.“

Dr. Katharina Asbury



Einen weiteren Forschungsimpuls setzte Prof. Dr. Uta Klusmann der Humboldt-Universität zu Berlin, ehemals Professorin am IPN. In ihrer Keynote ging es um die enge Verbindung von Wohlbefinden, mentaler Gesundheit und Lernerfolg – bei Schüler*innen ebenso wie bei Lehrkräften.


Weitere Informationen & Links

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Weitere Informationen zur Veranstaltungen erhalten Sie auf der Website des Programms "Erfolg macht Schule 2.0": Zur Website



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