Theorie-Praxis-Kooperation in den drei Phasen der Lehrkräftebildung

Am 8. und 9. Mai 2026 findet das neunte Sankelmarker Gespräch zur Lehrkräftebildung statt, das in diesem Jahr erneut gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung (DGBV) und dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) ausgerichtet wird. Tagungsort des diesjährigen Sankelmarker Gesprächs ist das Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) in Berlin.

Die Sankelmarker Gespräche zur Lehrkräftebildung, seit dem Jahr 2009 eine von den meisten Akteur*innen im Bildungswesen viel beachtete Tagungsreihe, schaffen Raum für offene Diskussionen. So werden am 8. und 9. Mai 2026 Expert*innen aus Bildungspolitik, Bildungsverwaltung, Hochschulen, Lehrkräftefortbildungsinstituten und Berufsverbänden über den Umstand diskutieren, dass die Ergebnisse aus der Bildungsforschung nur selten im Klassenzimmer ankommen. Im Fokus der Gespräche steht in diesem Jahr die Frage, wie ein Wissensaustausch zwischen Forschung und Schule besser gelingen kann.

Gerade die Rolle der Lehrkräftebildung ist dabei von zentraler Bedeutung. Wie gelingt eine gute Verzahnung von Theorie und Praxis im Lehramtsstudium? Ist die erste und zweite Phase hinreichend empirisch ausgerichtet? Wie werden Schulen in der Lehrkräftefortbildung zu Communities of Practice? Und braucht es dafür auch neue Formen der Steuerung? In insgesamt vier Frageblöcken werden Thesenbeiträge aus der Wissenschaft zum Anlass genommen, um diese Themen intensiv zu diskutieren.

Nach jeweils zwei Impulsreferaten in den einzelnen Themenblöcken folgen Podiumsdiskussionen, u.a. mit der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke und dem Bremer Bildungssenator Mark Rackles. Es besteht ausreichend Zeit, Fragen im Plenum zu diskutieren.