IPN erhält Zertifikat zum audit beruf&vielfalt

Das IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik ist mit dem Zertifikat zum audit beruf&vielfalt ausgezeichnet worden. Der erfolgreiche Abschluss des audit beruf&vielfalt bestätigt den eingeschlagenen Weg des Instituts, Diversität systematisch in seinen Strukturen, Prozessen und seiner Organisationskultur zu verankern.

Die Zertifizierung baut auf verschiedenen Maßnahmen auf, die das IPN in den vergangenen Jahren ergriffen hat. Dazu zählen unter anderem die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt und die Einrichtung einer Stelle im Bereich der Geschäftsführung, die sich dezidiert auch dem Aspekt der Diversität widmet. Mit Fortbildungen, einer Beschwerdestelle und klaren Verfahren zum Umgang mit Diskriminierung und Grenzüberschreitungen hat das IPN die Bedeutung von Vielfalt am Institut aufgegriffen und Aufmerksamkeit für sie geschaffen.

Mareike Bierlich, Geschäftsführende Administrative Direktorin des IPN, betont:

„Ein vielfältiges Arbeitsumfeld entsteht durch konkrete Entscheidungen im Arbeitsalltag. Die Zertifizierung ist für uns daher weniger ein Abschluss als ein Ansporn, unsere Strukturen weiterzuentwickeln und Barrieren abzubauen.“

Olaf Köller, Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des IPN, hebt zudem die Bedeutung von Diversität für die wissenschaftliche Arbeit hervor:

„Vielfalt ist für uns kein Personalthema am Rand, sie begünstigt gute Forschung. Unterschiedliche Perspektiven erweitern unseren Blick auf Bildungsprozesse und stärken die Qualität unserer Arbeit. Die Zertifizierung bestätigt den Weg, den wir als Institut bewusst gehen.“

Der Zertifizierung ging ein Auditprozess voraus, in dem Beschäftigte und Führungskräfte bestehende Strukturen und Verfahren analysierten und Ziele für deren Weiterentwicklung definierten. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden in den kommenden drei Jahren schrittweise umgesetzt und regelmäßig überprüft.

Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung stehen zwei zentrale Handlungsfelder:

  • Sensibilisierung stärken: Mitarbeitende und Führungskräfte erhalten zusätzliche Möglichkeiten, sich mit Diversität und Chancengerechtigkeit auseinanderzusetzen, etwa durch Fachvorträge, Workshops und Weiterbildungsangebote.
  • Prozesse fair gestalten: Personalgewinnung, Auswahlverfahren und Karriereentwicklung sollen noch stärker diversitätssensibel ausgerichtet werden.

Um den Fortschritt langfristig zu begleiten, richtet das IPN zudem einen „Roundtable Diversity“ ein. „Mit dem neuen partizipativen Format schaffen wir Raum für internen Austausch, nutzen unterschiedliche Erfahrungen und gestalten aktiv eine inklusive Arbeitskultur“, so Dr. Marta Chiarinotti, Referentin für Gleichstellung, Diversität und Karriereentwicklung am IPN.

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