Jung und forsch – Bundesfinale der IJSO 2023 in Hannover

Eine spannende Woche erlebten die 39 Bundesfinalistinnen und Bundesfinalisten der Internationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO) an der Leibniz Universität Hannover.

3500 Jugendliche, nicht älter als 15 Jahre, haben sich an der ersten Wettbewerbs-runde zum Thema „Finde die Lösung“ beteiligt. Für das anspruchsvolle Klausurprogramm des Bundesfinales öffnete das Institut für Anorganische Chemie seine Hörsäle und Labore. Den Abschluss der ereignisreichen Woche machte die Preisverleihung im ehrwürdigen Kali-Chemiehörsaal. Die Dekanin der Naturwissenschaftlichen Fakultät, Frau Prof. Dr. Stefanie Heiden, richtete ein inspirierendes Grußwort an die anwesenden Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Jun.-Prof. Dr. Elina Fuchs begeisterte mit ihrem Festvortrag aus der Teilchen-physik über die Forschung zur Frage „Was die Welt im Innersten zusammenhält“.

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Auswahlwettbewerb der IJSO wird seit 2008 vom IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Kiel organisiert. In Hannover wurden die Jugendlichen von einem Team des IPN sowie von ehemaligen Teilnehmenden betreut. Diese ermöglichten den jungen Talenten auch spannende Einblicke in ihre eigenen möglichen Zukunftsperspektiven.

Die sechs Schülerinnen und Schüler haben sich für das Nationalteam nominiert
Photo/Copyright: Lea Wagner
Von links: Maria Anna Salsa, Vinzent Schultze, Benjamin Krüger, Erik Wiedenhaupt, Jakob Sierpinski und Oliver Eckstätt.

Die besten sechs Teilnehmenden wurden bei der Preisverleihung für das Nationalteam nominiert: Oliver Eckstädt aus Dresden, Maria Anna Salsa und Benjamin Krüger aus München, Vinzent Schultze und Erik Wiedenhaupt aus Cottbus und Jakob Sierpinski aus Leipzig.

Anfang Dezember reist die Schülerdelegation dann zum internationalen Wettbewerb. Dort treffen sie auf 300 naturwissenschaftsbegeis­terte Jugendliche aus 50 Nationen und kämpfen um Gold-, Silber- und Bronzemedail­len. Aber bis dahin wird noch intensiv trainiert.