Systematisierung von Transferprozessen im schulischen Kontext: Ein integratives Transferprozessmodell

Journal article › Research › Peer reviewed

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ByHans Anand Pant, Annika Teerling, Isabell Lieselotte Carmen Hußner, Markus Sebastian Feser, Ronja Sowinski, Andrea Bernholt, Silke Rönnebeck, Moritz Krell, Knut Neumann, Ilka Parchmann
Original languageGerman
Published inPsychologie in Erziehung und Unterricht, 73(4)
Pages229-250
Editor (Publisher)Ernst Reinhardt Verlag
ISSN0342-183X
DOI/Linkhttps://doi.org/10.2378/peu2026.art17d (Open Access)
Publication statusPublished – 10.2026
KeywordsTransfer, Scaling-up, Transferprozesse, Ko-Konstruktion, Implementation

Im Rahmen von Transferprozessen sollen Innovationen im schulischen Kontext initiiert, umgesetzt sowie verbreitet und somit Veränderungen bzw. Verbesserungen herbeigeführt werden. Dabei bleiben die Verortung einzelner Aktivitäten im Gesamtprozess und die Interaktionen der relevanten Akteur:innen aus Bildungsforschung, -praxis, -administration und -politik jedoch häufig unspezifisch. Der vorliegende Beitrag systematisiert daher anhand eines integrativen Transferprozessmodells zum einen vier miteinander verzahnte Transferphasen – Entwicklung und Initiierung, Implementation, Scaling-up sowie Reflexion. Zum anderen integriert das Modell die hauptsächlich in den jeweiligen Transferphasen anzutreffenden Forschungstypen – anwendungsorientierte Grundlagen- und Entwicklungsforschung, Implementations-, Scaling-up- und synoptische Forschung – in einem gemeinsamen heuristischen Rahmen. Das Modell soll eine Systematisierung liefern, anhand dessen Transferaktivitäten verortet, verknüpft und geplant werden können. Außerdem soll das Modell Transparenz über die phasenabhängigen uni-, bi- oder multidirektionalen Interaktionsmöglichkeiten mit den relevanten Akteur:innen schaffen. Anhand des integrativen Transferprozessmodells werden methodische Zugänge, empirische Beispiele sowie zentrale Herausforderungen von Transferprozessen diskutiert.