Konzeption eines videobasierten Transferinstruments mit authentischen Fällen zur Vermittlung naturwissenschaftlicher Forschungsprozesse: Fachdidaktische Fundierung und Einsatzmöglichkeiten in Schüler*innenlaboren

Contribution to collected edition/anthologyResearchPeer reviewed

Publication data


ByKatharina Düsing, Vanessa van den Bogaert, Miriam Brandt, Till Bruckermann, Hannah Greving, Ute Harms, Joachim Kimmerle, Daniel Lewanzik, Anke Schumann, Julia Cathérine Thomas, Joachim Wirth
Original languageGerman
Published inAußerschulisches Lernen in der naturwissenschaftlichen Bildung: Eine multiperspektive Betrachtung
Pages113-133
Editor (Publisher)Springer Nature
DOI/Linkhttps://doi.org/10.1007/978-3-658-50864-7_6 (Open Access)
Publication statusPublished – 09.2026

Audiovisuelle Darstellungen naturwissenschaftlicher Forschungsprozesse können wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen für Schüler*innen erfahrbar machen. Mit digitalen Lernumgebungen an außerschulischen Lernorten können Videos mit interaktiven Aufgaben zur Tiefenverarbeitung des vermittelten Wissens anregen. Der inhaltliche und (fach-)didaktische Qualitätsanspruch an videobasierte Formate der Wissenschaftskommunikation ist hoch. Die Darstellung von Prozessen, Methoden und Ungewissheiten der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung soll der Vertrauensbildung dienen, ein angemessenes Verständnis naturwissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweisen ermöglichen und gleichzeitig (lern-)hinderlichen Überzeugungen entgegenwirken. Zur Umsetzung dieser Anforderungen wird in diesem Beitrag ein Rahmenmodell für die Konzeption videobasierter Transferinstrumente am Beispiel des interdisziplinären Verbundprojekts VideT vorgestellt. Die aus der Literatur abgeleitete Strukturierung in Makro-, Meso- und Mikroebene schafft eine systematische Grundlage zur Darstellung naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und ermöglicht es, unterschiedliche Wissensarten sowie Denkprozesse von Naturwissenschaftlerinnen in verschiedenen Varianten zu kommunizieren.