Eigenschaften von Salzen mit digitalen Medien forschend entdecken
Unterrichts- und Fortbildungsmaterial (z.B. OER) › Unterrichts- und Fortbildungsmaterial
Publikationsdaten
Von | Dominik Diermann, Amitabh Banerji, Sascha Bernholt, Constantin Egerer, Carolin Flerlage, Jenna Koenen, René Krinninger, Stefanie Lenzer, Ilka Parchmann |
Originalsprache | Deutsch |
Herausgeber (Verlag) | Kompetenzverbund lernen:digital |
Zusätzliche Information | Die Broschüre unterstützt bei der Gestaltung von digital gestütztem Unterricht. Sie bietet praxisnahe Unterrichtsentwürfe, detaillierte Verlaufspläne, anpassbare Materialien, Fortbildungsangebote und weiterführende Literatur. |
DOI/Link | https://lernen.digital/wp-content/uploads/2025/02/Broschuere_MINT_Ch_Phy_Bio_Sach_digital.pdf , https://syncandshare.lrz.de/dl/fiE7FAnzpyHfCNFHSrnfaA/.dir |
Publikationsstatus | Veröffentlicht – 02.2025 |
Die vorgestellte Unterrichtseinheit folgt dem Prinzip des forschend-entdeckenden Lernens und thematisiert die Beobachtung und Erklärung der Eigenschaften von Salzen.
Die Phasen des forschend-entdeckenden Lernens (Orientierung, Konzeptionalisierung, Untersuchung, Zusammenfassung und Diskussion) charakterisieren den naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn modellhaft im Chemieunterricht. Die Lernenden stellen dabei eigenständig Fragen, entdecken Phänomene, planen Untersuchungen, experimentieren eigenständig, gewinnen neue Erkenntnisse und integrieren das neu erworbene Wissen in bisherige Wissensstrukturen. Dieses Vorgehen führt durch einen effektiven Wissenstransfer zum Lernerfolg und gesteigerter Motivation (Furtak et al., 2012; Lazonder & Harmsen, 2016). Das forschend-entdeckende Lernen vermittelt Schüler:innen zudem zukunftsfähige (21st Century Skills) Kompetenzen zum kritischen Denken und Argumentieren, dem eigenständigen Wissenserwerb, Problemlösen, Scientific Literacy und dem sozialen Umgang, die besonders im digitalen Zeitalter relevant sind.
Die Einheit ist so konzipiert, dass verschiedene digitale Medien an unterschiedlichen Stellen eingesetzt werden können, um die jeweilige Lernaufgabe und das Lernziel zu erleichtern. Diese didaktisch reflektierten Einbindungen digitaler Medien entsprechen den höheren Stufen des sogenannten SAMR-Modells (Puentedura, 2013; Substitution – Augmentation – Modification – Redefinition).