Die neu geordnete gymnasiale Oberstufe auf dem Prüfstand: Ein Zwischenresümee

Contribution to collected edition/anthologyResearchPeer reviewed

Publication data


ByMarko Neumann, Ulrich Trautwein, Gabriel Nagy, Oliver Lüdtke, Kai Maaz
Original languageGerman
Published inSchulleistungen von Abiturienten:: Die neu geordnete gymnasiale Oberstufe auf dem Prüfstand
Pages267-280
Editor (Publisher)Springer VS
ISBN978-3-531-92037-5
Publication statusPublished – 2010

In den meisten Ländern der Bundesrepublik vollziehen sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts tief greifende und umfassende Veränderungen in der inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung der gymnasialen Oberstufe, deren Absolventen mit dem Abitur die zentrale Eingangsvoraussetzung für das Studium an einer Universität erwerben. Anders als die inzwischen nahezu flächendeckend realisierte Umstellung auf das Abitur in zwölf Schuljahren und die Einführung zentraler Abiturprüfungen in fast allen Bundesländern gehen die strukturellen und curricularen Veränderungen in der Oberstufe von der breiten Öffentlichkeit relativ unbemerkt vonstatten. Dies ist umso erstaunlicher, als dass die jüngsten Umbauten im Kurssystem der Oberstufe einschneidender und grundlegender Natur sind und in den Augen kritischer Beobachter nicht weniger als das endgültige Aus für die reformierte Oberstufe von 1972 darstellen (vgl. z. B. Huber, 2007, 2008), die seit ihrer Einführung immer wieder Gegenstand hitziger politischer Debatten und Auseinandersetzungen war.