Auswirkungen von Lehramtsaufgaben auf die wahrgenommene doppelte Diskontinuität

Conference contribution (Article)Research

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ByBirke Weber, Aiso Heinze, Anke Lindmeier
Original languageGerman
Published inIDMI-Primar Goethe-Universität Frankfurt (Ed.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2022: 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (vol. 3)
Pages1345-1348
Editor (Publisher)WTM
ISBN978-3-95987-207-2, 978-3-95987208-9
DOI/Linkhttps://doi.org/10.17877/DE290R-23288 (Open Access), https://doi.org/10.37626/GA9783959872089.0
Publication statusPublished – 05.2023

Studierende haben häufig Schwierigkeiten, Verbindungen zwischen Schulund Hochschulmathematik herzustellen. Im Kontext des Lehramtsstudiums wurde dies von Klein (1908) als doppelte Diskontinuität bezeichnet. Viele Hochschulen versuchen mittlerweile, diesem Problem durch den Einsatz von professionsspezifischen Übungsaufgaben zu begegnen. Diese „Lehramtsaufgaben“ adressieren explizit Verbindungen zwischen den beiden „mathematischen Welten“ an Schule und Hochschule. In einer Fragebogenstudie mit 98 Studierenden (davon 24 Nicht-Lehramtsstudierende als Kontrollgruppe) haben wir untersucht, inwiefern der Einsatz von Lehramtsaufgaben die wahrgenommene doppelte Diskontinuität beeinflusst. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass der Aufgabeneinsatz positive Auswirkungen auf die wahrgenommene doppelte Diskontinuität nimmt, jedoch nicht zu einer signifikanten Steigerung der wahrgenommenen Relevanz von Hochschulmathematik für das Unterrichten führt.